Wohnungsvermietung

Mietkonzept
für gemeindeeigenen
vermieteten Wohnraum

Die Kirchengemeinde zu Staaken vermietet ihre Wohnungen auf der Grundlage dieses Mietkonzeptes. Es soll Tranzparenz, Verlässlichkeit und Gerechtigkeit bei der Bemessung der Mieten der gemeindeeigenen Wohnungen gewährleisten. Es lehnt sich an die Regelungen des Bündnisses für sozialen Wohunungspolitik und bezahlbare Mieten des Landes Berlin an.

Die Gemeinde bietet Wohnraum zu bezahlbaren Mieten. Bei Neuvermietung und Modernisierung strebt sie tragbare Mietbelastungen an. Die Mieter sollen bei der Gemeinde gut und sicher wohnen können.

Die Wohnungsmieten orientieren sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete, wie sie sich aus dem Berliner Mietspiegel ergibt.

Bei der Neuvermietung wird die orstübliche Vergleichsmiete nicht überschritten.

Soweit bei bestehenden Mietverhältnissen aufgrund von Veränderungen der orstüblichen Vergleichsmiete Mieterhöhungen möglich sind, werden diese im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zeitnah durchgeführt. Sie beschränken ihre allgemeinen Mieterhöhungen auf höchstens 15 Prozent in vier Jahren, soweit der Berliner Mietspiegel das zulässt.

Die Gemeinde beschränkt eine Modernisierungsumlage auf maximal neun Prozent der aufgewandten Kosten jährlich. Auch nach der Modernisierung soll eine verträgliche Mietbelastung gewährleistet sein.

Nach einer Mieterhöhung soll die Nettokaltmiete bei Vorliegen sozialer Kriterien im Einzelfall 30 Prozent der Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen, sofern eine der Personenzahl im Haushalt angemessene Wohnungsgröße genutzt wird und das Haushaltseinkommen innerhalb der Einkommensgrenzen des Bundes für einen Wohnberechtigungsschein (WBS) liegt.

Ist ein Mieterhaushalt Empfänger von Sozialleistungen und die genutzte Wohnfläche angemessen, so werden Mieterhöhungen so weit beschränkt, dass die neue Miete die Höchstwerte staatlicher Leistungen für Mietbelastungen nicht überschreitet.

Für Mieterinnen und Mieter, die aus wirtschaftlichen oder anderen sozialen Gründen die Mieterhöhung nicht erbringen können, wird jeweils eine individuelle Lösung gesucht. Härtefallregelungen für Schwangere oder Alleinerziehende, die auf ihr soziales Umfeld angewiesen sind, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderung, für Menschen, die andere pflegen und betreuen, für Kranke oder Trauernde sorgen dafür, dass neben dem Einkommen auch andere persönliche Härten bei Mieterhöhungen berücksichtigt werden.

Fragen dazu richten sie bitte an:

Ev. Kirchengemeinde zu Staaken,
Frau Holz

Pillnitzer Weg 8, 13593 Berlin
Tel.-Nr.: 030 / 86 38 24 13
Fax: 030 / 91 51 86 00
Mobil: 0157 33 90 16 29

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